kognitives Training für Hunde

Die geistige Beschäftigung für Jederhund

Kognitives Training - was ist das?

Unserer Hunde haben ihre Freiheit und Eigenständigkeit gegen ein weiches Kopfkissen ausgetauscht. Auf den ersten Blick kein schlechter Tausch können sie doch ein zum Großteil sorgenfreies Leben führen. Auf den zweiten Blick erkennt man jedoch, dass dieser Tausch auch einiges gekostet hat. Vor allem in unserer heutigen Zeit.

Noch vor wenigen Jahren wurden ihre Fähigkeiten im Zusammenleben benötigt. Hunde halfen, die Weidetiere von der Koppel zu treiben, waren Jagdbegleiter und Wachhunde. Je nach Aufgabe war hier zum Teil viel eigenständiges Denken und Handeln erforderlich. Sicherlich gibt es sie auch heute noch, aber die Vielzahl dieser sogenannten Arbeitshunde sind zum Familienhund geworden. Sind Kuschelpartner und Spaziergangbegleiten. Manchen Hunden mag dies reichen, aber viele erhoffen sich mehr von ihrem Leben.

Die Wissenschaft hat belegt, dass Lernen und Selbstverwirklichung, Grundbedürfnisse eines jeden Lebewesens sind. Bleibt der geistige Input aus, begibt er sich selbst auf die Suche nach Anregungen. Ein schlechtes Verhalten, übertriebene Wachsamkeit oder ein übersteigerter Jagdtrieb können die Folge sein.
Mit dem kognitiven Training möchten wir unseren Hunden wieder die Möglichkeit bieten, ihre geistigen Fähigkeiten einzusetzen.

Dabei legen wir uns nicht auf einen Aufgabenstrang fest, sondern greifen ganz bewusst Aufgaben auf, die unterschiedliche Areale im Gehirn ansprechen.

So könnte der Hund zum Beispiel erkennen, wie ein bestimmter Mechanismus funktioniert, um ans Futter zu gelangen. Aber auch das Objekte Namen haben oder dass es sich lohnt, nicht immer seinem ersten Impuls nachzukommen. Beim kognitiven Training geht es also darum, dass der Hund seinen Verstand einsetzt, um vorliegende Probleme zu lösen. Dabei muss er immer wieder mit neuen Herausforderungen zurechtkommen.


Zu den Lernmethoden zählt:

  • Lernen durch Versuch und Irrtum
  • Lernen durch Spiel
  • Lernen durch Nachahmung
  • Lernen durch freies und gerichtetes Formen
  • sowie Lernen durch Einsicht

Geeignete Aufgaben finden sich zahlreiche im Bereich des Tricktrainings, der Nasenarbeit, unter Intelligenzspielen, dem Konzepttraining und selbst im Alltag und dem klassischen Gehorsamstraining können Aufgaben so gestaltet werden, dass sie zur Kopfarbeit für den Hund werden. Auch Denkansätze aus der Kinderpsychologie und Forschungsaufbauten an Haushunden dienen als Inspirationsquelle.

Nach den ersten Grundlagenübungen können mit der Zeit immer komplexere Aufgaben erarbeitet werden. Der Fantasie ist hier keine Grenze gesetzt.
Komm mit uns zusammen auf Entdeckungsreise und finde heraus, zu welch geistigen Leistungen auch dein Hund in der Lage ist. 

Kostenloser Download

Lade dir unser kostenloses Infoheft herunter, um mehr über das kognitive Training zu erfahren

Unsere Angebote

Onlinekurse

In der Funfelle-Akademie findest du unsere Basiskurse, mit denen du das nötige Rüstzeug für das kognitive Training zusammen mit deinem Hund üben kannst. 
In der nächsten Zeit werden weitere Kurse hinzukommen. 

Präsenzveranstaltungen

Du möchtest lieber vor Ort in einer Gruppe trainieren, dann schau dir unsere Workshopangebote auf unserer Terminseite an.
Die Angebote werden regelmäßig aktualisiert. 

Mitgliederbereich

Im Mitgliederbereich findest du alles, was du für ein kognitives Training mit deinem Hund benötigst.

Auf der folgenden Seite stellen wir dir unseren Mitgleiderbereich genauer vor.

WELCHE AUFGABEN ERWARTEN
DICH UND DEINEN HUND BEIM
KOGNITIVEN TRAINING

Dies ist tatsächlich nicht ganz einfach zu beantworten, denn die Bandbreite an Übungen ist riesig.
Angefangen von kleinen Aufgaben aus dem Intelligenz- und Trickdogs-Bereich, über körperliche Übungen hin zu Aufgaben aus dem Gehorsamsbereich oder der Nasenarbeit. 

Wir haben jeweils mehrere Übungen in unterschiedlichen Schwierigkeitsstufen zusammengestellt. Mit fortschreitendem Training werden die einzelnen Aufgaben immer komplexer und anspruchsvoller. Jede spricht dabei einen anderen Bereich im Gehirn an, sodass wir ein möglichst vielfältiges geistiges Training erreichen. 

Trainiert wird unter anderem

  • die Motorik und Feinmotorik
  • die Gedächtnisleistung
  • der Geruchssinn
  • das Sprachverständnis
  • die Logik
  • die Reiz- und Impulskontrolle
  • die soziale Intelligenz
  • und die Kreativität.

Jede Aufgabe kann einzeln geübt oder in kleinen Parcours zusammengestellt werden. So ist mit Erreichen der ersten Leistungsstufen die Teilnahme an Events oder Turnierveranstaltungen möglich. 

Das schöne – es ist für jeden etwas dabei. Für ganz junge Welpen, pubertierende Schnösel, gehandicapte Vierbeiner und
graue Schnauzen. Dabei spielt auch das Vorwissen keine Rolle. Egal ob ihr ganz am Anfang steht, oder euer Hund bereits Erfahrung im Gepäck hat – die Aufgaben sind so zusammengestellt, dass jeder sein individuelles Trainingslevel frei wählen kann. 

Jeder kann von den Übungen des kognitiven Trainings profitieren. 

Hast du Lust einmal ins kognitive Training hinein zuschnuppern?

Dann trag dich schon heute ganz unverbindlich in unsere Interessenten - Liste ein. Wir melden uns bei dir, sobald der Clubbereich fertig eingerichtet ist. 

Vorteile einer geistigen Beschäftigung für unsere Hunde

Lernen ist ein Grundbedürfnis. Gehirne, ganz egal, ob unsere oder die von Tieren sind so konzipiert, dass sie immer mit neuen Informationen gefüttert werden möchten.

Dies hat Mutter Natur geschickt eingerichtet und das mit gutem Grund. Nur, wenn das Gehirn bereit ist neue Informationen aufzunehmen, kann es überhaupt mit neuen Situationen umgehen. Besonders wichtig in einer sich immer wieder verändernden Umgebung. Umso intelligenter dabei der Einzelne ist, umso besser kann er sich auf diese neuen Situationen einstellen.

Schon Charles Darwin hat es am Ende des 19. Jahrhundert gewusst. Er sprach vom „Survival of the fittest“ – dem Überleben des Passendsten. Also dem, der sich am besten an seine Umwelt anpassen kann.

Vorteile eines geistig gesunder Organismus:

  • bessere Gesundheit
  • aufschieben der Altersdemenz
  • ausgeglichenes Wesen
  • größeres Selbstvertrauen
  • besseres Benehmen
  • Stressabbau
  • Bindungsausbau
  •  vor allem Spaß

Positive Auswirkungen auf die Mensch- Hund Beziehung

Neben den schon erwähnten positiven Auswirkungen auf das Gemüt unseres treuen Partners hat es auch positive Wirkungen auf unser Mensch – Hund Verhältnis.

Die Kommunikation verbessert sich, der Mensch rückt wieder in den Fokus. Er wird zum interessanten Partner, an dem man sich gerne orientiert.

Dadurch wird der Hund generell leichter führbar und zeigt ein besseres Verhalten.

Durch das Training lernt er mit seiner Umwelt besser umzugehen und kann wichtige Informationen von unwichtigen leichter unterscheiden. Spannungen im Mensch/Hund Rudel nehmen ab.

Besonders toll finde ich aber, dass man seinen vierbeinigen Partner noch einmal auf einer anderen Ebene kennenlernt. Dass man entdecken kann, was alles in ihm steckt – wozu er alles fähig ist.

Es gibt viele Hunde, die im Alltag zu weilen schwierig sind. Sei es, dass sie sehr energiegeladen sind und eher einem Duracell-Hasen ähneln, ängstlich auf Umweltreize reagieren, oder dass sie mit anderen Hunden oder mit fremden Menschen nicht klarkommen. Egal welches Problemverhalten der Hund an den Tag legt, das Zusammenleben kann dadurch erschwert werden und oft passiert es, dass der Hund schließlich nur noch auf dieses Problem hin reduziert wird. Es macht keinen Spaß mehr, mit ihm vor die Tür zu gehen und irgendwann ist er einfach nur noch lästig.

Dieses Fehlverhalten nimmt meist nur wenige Minuten am Tage ein und trotzdem dominiert es unser Denken.

Wie schön ist es da seinen Hund mal anders zu erleben. Stolz auf ihn sein zu können für das, was er Neues kann.

Vielleicht reguliert sich damit manch negative Einstellung zum Hund – zu wünschen wäre es. 

Der Funfelle-Club

kognitives Training im Mitgliederbereich

Ein gutes Training erfordert immer auch Planung und Struktur. Ohne dies wird das Training scheitern.
Im Mitgliederbereich findest du daher mehrere Basiskurs, der dich Schritt für Schritt in die Grundlagen des kognitiven Trainings einführen. Dabei wird von Kurs zu Kurs das Schwierigkeitslevel gesteigert.  Finden sich in Level 0 noch ganz einfache grundlegende Übungen, werden diese mit der Zeit immer weiter ausgebaut und zunehmend komplexer gestaltet.

Im Training versuchen wir viele Übungen so anzulegen, dass dein Hund eigenständig auf die Lösung kommt oder erkennt, dass sich ein bestimmtes Verhalten mehr lohnt. Wir lassen ihn also einfach mal machen und geben nicht jede Kleinigkeit direkt vor.
Dies ist zu Beginn für Hund und Mensch gleichermaßen ungewöhnlich. Finden sich junge Hunde noch schnell zu Recht, tun sich ältere Hunde deutlich schwerer, vor allem wenn sie jahrelang in der Unterordnung geführt wurden. 

Auch für uns Menschen ist es eine große Herausforderung. Sind wir doch darauf aus, stets die Kontrolle zu behalten und daran gewöhnt, Anweisungen zu geben. Aber du wirst sehen, dass dein Geschick als Trainer mit dem Zeit immer besser wird.

Wie lange du in den einzelnen Kursen verweilst, entscheidest du selber. Je nach vorab gemachten Erfahrungen wird dein Hund mit der einen Übung besser zurechtkommen, wie mit der anderen.
In kleinen freiwilligen Fertigkeitsprüfungen kann das erlernte kontrolliert und getestet werden. Diese sind natürlich kein Muss. Sie dient vor allem der eigenen Überprüfung.  

Begleitend und ergänzend zu den Basiskursen findest du bald im Club auch speziell zusammengestellte Aufgabensammlungen, die sich mit einem bestimmten Thema beschäftigen. So finden sich Übungen, die zu einer bestimmten Jahreszeit besonders gut durchgeführt werden könne, oder Übungen, speziell für ängstliche oder hyperaktive Hunde. Übungen zur Ergänzung eines Antijagdtrainings, oder für gehandicapte Hunde und vieles mehr. 

Hast du mit deinem Hund erfolgreich die ersten Basiskurse gemeistert, könnt ihr zudem an unseren Events, Challenges und Turnieren teilnehmen:

  • Turnier: 
    Hier werden die einzelnen Aufgaben zu kleinen Parcours zusammengefasst oder als Rundlauf über Stationen im Gelände gestaltet. Die Turniere werden Online oder in Präsenz angeboten.
  • Events:  
    Die Aufgaben werden unter ein bestimmtes Thema gestellt. So können Krimitouren, Schatzsuchen, oder anderweitige Schnitzeljagden gestaltet werden.
  • Challenges:
    In unseren Onlinechallenges vertiefen wir eine spezielle Aufgabe - wie zum Beispiel Gegenstände namentlich zu unterscheiden- noch weiter. 

Der Funfelle- Club kurz zusammengefasst

Basiskurse

Sind für alle Mitglieder über die Dauer der Mitgliedschaft frei zugänglich.

Fertigkeitsprüfungen

Zur Überprüfung des erlernten. Die Teilnahme ist selbstverständlich freiwillig. 

Challenges

Neue, weiterführende Herausforderungen, mit denen das Wissen ausgebaut wird.

Themensammlungen

Aufgabensammlung mit unterschiedlichen Schwerpunkten wie ein jahreszeitlicher Bezug oder speziell auf die Bedürfnisse einzelner Hunde abgestimmt.

Turniere, Events

Aufgaben in Form eines Parcours oder als Rundlauf im Gelände, mit mehreren Stationen, an denen einzelne Aufgaben erarbeitet werden müssen. 

* freier Zugang zu allen Basiskursen

* speziell zu einem Thema zusammengestellte Aufgaben

*  freiwillige Teilnahme an den Fertigkeitsprüfungen zur Überprüfung des Erlernten

* Möglichkeit zur Teilnahme an regelmäßig stattfindenden Challenges, Turnieren und Events für neue Herausforderungen

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Funfelle- Club

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